Adventkonzerte2018



Künstler


Ingrid Marsoner

Foto: © Peter Berger

Die Grazer Pianistin Ingrid Marsoner hat sich in den letzten Jahren vor allem mit ihren feinsinnigen Interpretationen der Werke Bachs, der Wiener Klassik und der Frühromantik einen Namen gemacht. Erst kürzlich verlieh das Luxemburger Klassikmagazin Pizzicato ihrer jüngsten CD einen SuperSonic Award und lobte ihre Beethoven-Interpretationen als „wahren Lichtblick“. Klassik Heute bezeichnete sie als „das Medium, durch das Mozart selbst in absoluter Klarheit zu sprechen scheint und die BÜHNE bezeichnete sie als „ideale Schubert-Interpretin.“

Konzertreisen führen Ingrid Marsoner regelmässig in bedeutende Konzertsäle und zu renommierten Festivals auf der ganzen Welt: In den Goldener Saal des Wiener Musikvereins, das Wiener Konzerthaus, die Weill Recital Hall at Carnegie Hall, Oriental Performing Art Centre in Shanghai, Stefaniensaal in Graz, Chicago Cultural Centre, Merkin Hall in New York,  Nationale Philharmonie Kiew, Wiener Festwochen, Styriarte, Carinthischer Sommer, Meraner Musikwochen, „Raritäten der Klaviermusik“ in Husum, Internationales Brahmsfest, nternational Downers Grove Music Festival, Dame Myra Hess Memorial Concert Series« in Chicago, um nur einige zu nennen.

Ingrid Marsoner trat als Solistin mit zahlreichen Orchestern auf, unter anderem mit den Wiener Symphonikern unter Philippe Jordan, dem ORF Radio Symphonie Orchester Wien unter Cornelius Meister, dem Sinfonie Orchester Biel unter Thomas Rösner, und dem Philharmonisches Orchester der Ukraine unter Mykola Dyadyura.  

Gemeinsam mit der Schausspiellegende Klaus Maria Brandauer gestaltete Ingrid Marsoner mehrere Wort-Ton-Abende.

Sechs CDs erschienen bisher unter dem Label Gramola, die allesamt von der Presse größtes Lob erhielten: Johann Sebastian Bach Goldberg-Variationen, Klaviersonaten von Franz Schubert, Wolfgang Amadé Mozart, Ludwig van Beethoven, Rick LaSalle (*1951), Klavierkonzerten von Ludwig van Beethoven und Johann Nepomuk Hummel mit dem Sinfonie Orchester Biel unter Thomas Rösner.

Zudem spielte sie CDs für die Labels Ö1, Ars Produktion und tiPro ein.

Ingrid Marsoner wuchs in Graz in einer musikalischen Familie auf. Mit elf Jahren wurde sie in die Grazer Musikuniversität aufgenommen, wo sie bei Sebastian Benda, einem Schüler Edwin Fischers studierte. Danach studierte sie in Wien bei der Moskauer Pianistenlegende Rudolf Kehrer. Große Inspiration erhielt die Künstlerin auch in zahlreichen Meisterkursen und musikalischen Begegnungen, unter anderem mit Tatjana Nikolajewa, Paul Badura-Skoda und Alfred Brendel.

Bereits in ihrer Jugend gewann Ingrid Marsoner mehrere Preise und Stipendien, darunter das Martha-Debelli-Stipendium und das Bösendorfer-Stipendium, sowie erste Preise beim Steinway-Wettbewerb, beim Jeunesse-Wettbewerb und beim Young Artists Peninsula Music Festival in Los Angeles.

Ingrid Marsoner war Jurymitglied beim steirischen Jugendwettbewerb „Jugend musiziert“ und beim Internationalen Johann-Sebastian-Bach Wettbewerb in Leipzig.