Künstler


Alberto Stiffoni
Aldona Bartnik
Andreas Schablas
Armin Egger
Balkalito Project
Benjamin Herzl
Birds against Hurricanes
Chaos String Quartet
Christian Bakanic
Christian Dolcet
Diknu Schneeberger & Christian Bakanic Quartett
Diknu Schneeberger Trio
Dominik Wagner
Duo Arboresk
Duo Trenev&Weiß
Erich Oskar Huetter
Ernst Kovacic
Ewald Donhoffer
Firmian Lermer
Franz Gollner
Franzobel
Georg Gratzer
Georg Gratzer & Klemens Bittmann
Grande(n) Finale
Graz Chamber Brass
Hanbyul Jung
Hanson Quartett
Harald Haslmayr
Heinrich von Kalnein & Meretrio
Hotel Palindrone
Il Terzo Suono
Irene Kok
Irina Vaterl
Isabel Frey
Ivan Trenev
Javus Quartett
Jazz 'n' Folk
Jevgēnijs Čepoveckis
Julia Stemberger
Kandinsky Quartett
Karl Markovics
Klemens Bittmann
Levon Avagyan
Levon Avagyan
Lorenz Duftschmid
Lukas Hasler
Maegan Martin
Mak Grgić
Mala Junta
Marie Spaemann & Christian Bakanic
Massimo Mercelli
Mirjam Schröder
Moritz Weiß
Moritz Weiß Bassemble
Moritz Weiß Klezmer Trio & Friends: „Klezmer Explosion“
Nada Brahma Duo
Nenad Mitić
Neuschnee
Nicoletta Sanzin
Oberton String Octet
Oberton+
Patrick Dunsts ON THE WIRE
Patrick Dunsts Perpetuum
Paul Gulda
Peter Matzka
Philipp Scheucher
Raphael Meinharts EXIT UNIVERSE
Raphael Meinharts „Trio de Janeiro“
Reinhard Latzko
Selini Quartett
Serafina Jaffé
Shira Karmon
Simply Quartet
Simply Tango
Stadtmusikkapelle Liezen
STUDIO PERCUSSION graz
Sturm und Klang
Tanaka Dziurbiel Piano Duo
The Klezmer Brothers
Thomas Selditz
Tobias Kochseder
Trio de Janeiro
Trio Infernal mit Paula Barembuem
Trio Lumi
Trio Mauerhofer/Gratzer/Meinhart
Trio Tempestoso
Vanessa Latzko
Vincenco Paci
Vladimir Milošević
Wave Quartet
Werner Neugebauer
Wieder, Gansch und Paul
Wolfgang Tischart
Wolfram Berger
Xylos Trio

Trio Mauerhofer/Gratzer/Meinhart

Foto: © Kurt Remling

Georg Gratzer: Woodwinds
Thomas Mauerhofer: Guitars
Raphael Meinhart: Mallets 

Während das A-Marimba, dessen tiefster Ton das A ist, relativ schnell auf- und abgebaut ist und sehr gut klingt, beansprucht das C-Marimba, das um einiges besser klingt, viel mehr Zeit für den Auf- und Abbau. Meinhart, der seit jeher Aufwand und Wirkung gegeneinander aufwiegt, hat sich für das A-Marimba entschieden. Wegen der Entscheidung FÜR das A-Marimba, dessen tiefster Ton das A ist, und GEGEN das C-Marimba, dessen tiefster Ton das C ist, wurde Meinhart die Entscheidung für die Tonart A-Moll erleichtert. Hätte Meinhart auf dem C-Marimba in A-Moll komponiert oder, umgekehrt, auf dem A-Marimba in C-Moll, wäre das zwar in Ordnung, würde aber die Logik, nach der Meinhart sucht, auf eine gewisse Art durchbrechen. Hätte Meinhart sich für A-Moll auf dem A-Marimba, jedoch für einen 4/4-Takt entschieden, wäre das in den meisten Köpfen zwar logisch nachvollziehbar, nicht jedoch in Meinharts Kopf. Hätte er sich für C-Moll auf dem C-Marimba entschieden, jedoch im 12/8- Takt, wäre das in den meisten Köpfen logisch nachvollziehbar, nicht jedoch in Meinharts Kopf, der sich für einen 12/8-Takt in A-Moll auf dem A-Marimba entschieden hat.

Würde Gratzer, der seit jeher die verschiedensten Blasinstrumente bedient, bei der Komposition Meinharts, die er bewusst in A-Moll und im 12/8-Takt verfasst hat, nur EIN Blasinstrument bedienen, so würde das in manchen (zugegebenermaßen musikbeflissenen) Ohren absolut logisch klingen, nicht jedoch in Meinharts Ohren, und schon gar nicht in Gratzers Ohren, der seit jeher die verschiedensten Blasinstrumente bedient.

Meinhart, der seit langer Zeit versucht, so minimalistisch wie möglich zu spielen, findet in Gratzer, der seit jeher die verschiedensten Blasinstrumente bedient, den idealen Spielpartner, um seine Suche nach möglichst minimalistischen Ausdrucksformen fortsetzen zu können. Gratzer wiederum, der mit seinen Blasinstrumenten viele Sprachen spricht, findet in Mauerhofer, der seinen Gitarren zauberhafte Töne entlocken kann, seinen idealen Partner in Crime, und Mauerhofer, seinen Gitarren zauberhafte Töne entlockend, hilft Meinhart auf der Suche nach minimalistischster Ausdrucksweise.

Nachdem sie 2006 zusammengefunden haben, um 2007 ein Album mit dem Namen „Live at Generalihof“ aufzunehmen, das 2008 erschien, finden sie 2022 erneut zusammen, um ein Album unter dem Namen „Freiheitsplatz 1“ aufzunehmen, das, anders als das Album Live at Generalihof, das im Jahr 2007 aufgenommen und im Jahr 2008 veröffentlicht wurde, auch gleich 2022 erscheint, und nicht, wie das Album „Live at Generalihof“ erst im darauffolgenden Jahr.